Mir träumte - wie so oft von einem Haus.
Haus-Träume sind bei mir wirklich oft, das Elternhaus, das Haus meiner Großeltern, ganze Wohnviertel, die dort liegen, wo es sie gar nicht geben dürfte und andere Häuser, die da stehen, wo etwas anderes - oder auch gar nichts - gebaut ist.
Dieses Mal bin ich einen Weg am Ende einer Sackgasse weitergegangen. Es war ein überwuchterter Sandweg, selten, aber regelmäßig genutzt. Nach einem kleinen Schlenker ging es dann (sozusagen in einerm 90°-Winkel) auf das Haus zu. Ich wusste, dass es da ist, konnte es aber noch nicht sehen.
Mir fiel auf, wie sandig und trocken der Boden war; "Sandiger als bei uns", dachte ich.
Dann lag eine "Kuhle" vor mir, das Grundstück viel also ab, aber das Haus Haus stand dahinter erhöht und hatte etwas wie ein Schlösschen - trotzig und doch schön. In der Kuhle wuchsen Obstbäume aber es sah schon recht verwildert aus. Plötzlich wurde mir gewahr, dass nur wenig weiter das Meer lag und das Haus von schützenden Dünen umgeben war.
Der Rückweg war ernünchternd: Am Weg lag eine alte Turnhalle, die im Zerfall begriffen war, die Schule daneben hatte kein Geld sie zu kaufen oder instandzusetzen. Ein plötzlich anwesender Bekannter warf mit Resten von dicken Balken um sich und lamentierte laut, wie schlecht die Lage sei.
Dann verliert sich der Traum.
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